Archive for ‘Ars Vivendi’

August 30, 2014

Siobhán

Siobhán (irische Aussprache [ˈʃɪwaːn̪ˠ] oder [ʃəˈvˠaːn̪ˠ], englische Aussprache [ʃəˈvɔːn)] bzw. Siobhan ist ein weiblicher irischer Vorname. Er ist ursprünglich abgeleitet aus dem Hebräischen und bedeutet „Gott ist gnädig“.

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Dezember 6, 2013

Davon schreiben . . .

Was Du siehst sind Worte, die ihren Zusammenhalt verlieren. Ein zeit- und raumloses Wort. Ein wort- und zeitloser Raum. Ich fing irgendwann an zu denken, dass es törricht sei, den Raum der zwischen allen Dingen ist, mit dieser Unsäglichkeit zu füllen. Jetzt merke ich, dass das einzig törrichte nur sein kann, es nicht zu versuchen. Dieser Raum… Das war immer, was mich überhaupt erfüllte. Ich erträumte es und gerade weil ich das tat, kam es auch so zu mir… Ich hielt es frei und… leer und… schön. Es schmiegte sich und wob sich in mein Sein. Es zuckte und es zog sich… genau wie Dein Hals, der Neugierige. Dein süsser kleiner Hals. Mit jeder Berührung hab ich ihn entführt. Die Worte sind lose, das eine könnte das andere sein. Es gäbe, es könnte, es würde… an Deinem Hals fügen sie sich wieder zusammen, ohne erdacht, gerochen, gemalt oder gesagt worden zu sein. Es muss eine Fügungsschmiede sein. Ja, das ist es. Es möchte so sein. Niemand könnte es erklären. Es möchte einfach so sein. Wie könnte ich etwas Mögendem widersprechen ? Ich wäre ein großes Unvermögen, würde ich das tun…

Ich menge so gern Unpassende in das Passable. Und noch einmal… wer will mir widersprechen? Auf Worten getragen… in Wortraumzeiten. Es gedeit und es möchte geboren werden. Und schon wieder… etwas zwischen den Zeilen, zwischen den Buchstaben, in dem Zwischenraum von einem Wort zum Anderen und immer wieder, etwas zwischen dem Wort und mir. Etwas von meinem Wort zu Dir. Etwas von dem Wort, das ich bin, zu den Worten, in denen Du bist. Das Wort ist… Wir sind… Du weißt. Sei still… Sei so still, wie Du bist, wenn ich es an Deinen Hals schreibe.

 

 

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September 2, 2013

[ Dunkelblau ]

Du sprichst zu mir, wie ein Wal, der auf einem Felsen gestrandet liegt. Dieser Wal hat irgendwann angenommen, der Felsen sei sein Zuhause. Zu lange schon hatte er sich seine Schuppen an dem rauen Stein aufgeschürft, sich hin und hergeschurbelt und wunderte sich immer weniger über die eigene Schwerfälligkeit bei jeder seiner Bewegungen. Ja, komm jetzt, Wal… Die Welle, die Dich hierhin getragen und vergessen hat, Dich wieder mitzunehmen, ist längst nicht mehr da. Das Wasser hat sich zu weit zurückgezogen. Dieses Meer und dessen Salz wirst Du nicht mehr schmecken. Jetzt, wo ich vor Dir stehe, Du schönes, großes Ungetüm – Du großes, schönes Urwesen, spürst Du wie die Sonne Deinen Leib verzehrt. Dein Blick richtet sich nach oben, als hättest Du eine neue Ahnung. Zuerst bereitet es Dir Schwierigkeiten, denn der Untergrund zeichnet rote Risse in Deine trockene Haut. Dann fällt Dir der Abschied vom Felsen immer leichter…. immer leichter und leichter. Da war nie Salz im Regen und da ist kein Salz in der Sonne, aber sie brennt immer weniger, je näher Du ihr kommst. Sie fühlt sich warm an. Nein, Du wirst das Meer nicht mehr sehen. Es ist voll mit Erinnerungen an Dich, aber Du wirst es vergessen haben. Leichtigkeit trägt Dich jetzt, nicht mehr das Wasser. Aus den Wolken über Deine Zunge… so schmeckt Salz jetzt. Du wirst es vergessen haben, also komm jetzt… Dunkelbau ist die Erinnerung. Dunkelblau ist meine Harpune. Der Ozean wird wie der Himmel schmecken.
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August 22, 2013

[ Sonnenseele ]

Wenn die Seele die Sonne hat und die Sonne eine Seele… wieviel Liebe muss sie in sich tragen, um so hell zu Strahlen ?
Eine Seelenherz, das voll erfüllt ist von Liebe, dass ihm nichts Anderes mehr bleibt, als in einem unaufhörlichem Feuerleuchten in alle Himmelsrichtungen sich hinzugeben…

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Januar 15, 2012

Goetheist im Hier & Jetzt

– 2012 –

Jahr des WasserDrachen. Eigentlich hatte ich einen ausführlicheren Text als stimmungsvolle Einleitung verfasst, aber dann dachte ich mir „Was soll das ganze Gerede?!“ Ich will mich kürzer fassen: Goetheist verändert sich. Wie alles im Leben ist nur der Wandel gewiss. Aber bevor ich auf die Zukunft eingehe, muss ich nochmal kurz in die Vergangenheit schauen. Denn eine Frage habe ich bisher ganz offen und allein für sich auf weiter Flur stehen gelassen: Was ist eigentlich ein Goetheist?! Jemand brachte mich neulich zurück zu dieser Frage und ich lasse diese einen echten Goetheisten beantworten – Mich: Ein Goetheist. Das könnte ein Mensch sein, der sich als edler Geist versteht in einer Welt, in der die Geister zu entgleisen drohen und ohne Zweifel schon tüchtig auf den falschen Schienen unterwegs sind. Ein geistiges Seelenwesen, welches an Menschlichkeit glaubt, auf Weitherzigkeit baut und dem das Element „Trotzdem“ ein Manifest geworden ist. Und obwohl das auch schon wieder ein Konzept ist, strebt ein Goetheist danach, fernab jeder Konzeption die Lebendigkeit in den Dingen zu entdecken und zu offenbaren. Vielleicht ist es sogar noch viel wahrscheinlicher, dass ein Goetheist mit seinem Namen schon trefflich beschrieben ist und das Ganze für sich als dadaistisch, rebellierendes Statement gegenüber jeder unlebendigen Glaubensvorstellung einfach so stehen gelassen werden kann. Soweit die vorläufige Definition. Ihr dürft sie gerne nach Euren Vorstellungen ergänzen.

Goetheist soll etwas persönlicher werden, wieder etwas mehr aus Fleisch und Blut. Andererseits werden die Geschichten noch fiktiver werden und zwar in einer Weise, die es mir erlaubt, die Realität mit den fantastischen anderen Welten, die da draußen noch so rumschwirren, ein bisschen aufzumischen. Das Ganze wird wohl experimentell und vielleicht etwas verquer sogar. Nämlich wenn der Leser selber interpretieren kann, wo Realität aufhört und wo die Fantasie beginnt. Normalerweise sind und waren diese Welten größtenteils voneinander getrennt. Es brauchte schon immer einen Architekten, der seine Zelte auf dieser unsichtbaren und doch oft so unvermittelt fühlbaren Grenzlinie aufgeschlagen hatte. Goetheist ein Architekt, genauer ein Brückenbauer. Wenn ich über die noch ungebauten Brücken und morschen Planken hinüberblicke, sehe ich ausgehungerte Einhörner und lahmflügelige Feen. Ihnen wird die Nahrung entzogen und diese nennt sich „unsere Fantasie“. Sowas macht einen Goetheisten traurig, wütend oder manchmal ratlos. Es ist für keine beider Welten gesund, wenn uns die Verbindung so abgeschnitten bleibt. Und erst wenn diese Grenzen wieder anfangen zu verschwimmen und man den Traum von der Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden vermag, erst dann wird ein Goetheist zufrieden sein. Vielleicht ist dann auch die Wirklichkeit schon ein einziger Traum geworden. Realistische Realitäten sind für einen edlen Geist auf die Dauer jedenfalls unerträglich. Dazu fällt mir folgender Satz zum Abschluss ein, den ich leicht umgeändert habe:

Wer ein fantasiereicher Mensch sein will, muß bereit sein, für dumm und irre gehalten zu werden.

[Epiktet]

März 28, 2011

Mach doch was Du willst

Nein, das ist keine Szene eines grottigen Horrorfilms. Das ist nur die spontane Neugestaltung meines Armaturenbretts. Bereit für die Reise in den Sommer.

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März 25, 2011

Deine Welt

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März 23, 2011

Traumgestalter

Mai 4, 2010

Der Albatros und der Krebs

Am Steg da droben ein Albatroß sitzet, schön weiß und leicht schwarzgeschecket
Mit kühnem Aug so umher er blickt und in Neugier dabei sich fast erschrecket
Die Augen folgen Fuß um Fuß der flinken Spuren Sandgeschmiere
Seltsam dort, ein Lebenswesen an dem Fluße, gibt es hier denn derart Tiere

Der Spurenmacher sich schon im Blicke spürte, den er dem Albatroß nicht verwährte
Ihn auf diese Weise somit schon grüßte, weiter des Sandes Körner kehrte
Wohlwissend dass der Vogel sich dabei frage
warum der Strandläufer sich mit sowas plage

Ein Herz und eine kühle Brise, Hinunter dort auf leichten Flügeln
Der Vogel sich zum Strand begibt, steigt hinab aus blauer Luft
Umschrieben und umfahren nun, sein Federkleid von Wohligkeit
Aufgestürmt die Schwingen landen
des Meereswesens Fühler umranden

Kleiner Wassergeist, um sich leise lauscht
Augenblicke her und hin am Fliegen
Bis dann ein Zünglein sich aufbauscht
Zwei Herzrhythmen schon Arm in Arm dort liegen

So spricht der Flußkrebs:
Du Schönheit, lass mich dir sagen, ss gibt keine Garantien und auch wenn sich mein Herz danach sehnt, so will ich doch von dir nicht verlangen, was du nicht zu geben vermagst.
Denn ich weiß um dich…

Wirklich stürmig bist du Vogel, schlägst mir den Wind schon um die Ohren
Wehest mich schon fast hinfort in den Dünensand dahinter und dadrunter
Ehrlich, deine Flügel sind´s, die ich bewunder
So frisch, so fein, so putz, so munter

Du wundersamer leichtfedriger Freund und dein kusswürdiger Mund
Herzerquickt, ja freudentrunken ob deiner vielen Träumeleien
Fragt es sich in meinem Kopfe nur, kannst du mir schon jetzt verzeih´n
Des Herzenkammers Flackereien, denn ich möchte flattern, möchte schrei´n

Und der Albatroß antwortet darauf
Dass gerade du das sagst, kleiner Krebs, verwundert mich doch sehr
Lass mich schauen, wie du bist, von hier kann ich dich nur erahnen
Lass mich sehen, wer du bist, komm ein bisschen näher
Lass mich nicht warten komm doch her, lass mich dich erfahren

Hör zu kleiner Krustenkrabbler, sprichst so schöne Dinge schon von Weitem
Mag wohl dein sanftes Stimmlein mich flüsterleis Heut Nacht begleiten
Mag es wagen, mit mir rauschen, dem stillen Sand entlaufen und in die Ferne schweifen
Der unerhörten Fremde lauschen, Sternenbilder mit den Händen ergreifen

April 27, 2010

Dancing With Myself

Letztes Jahr sah ich im ZDF Neo eine wunderbare Dokumentation über Menschen deren Leidenschaft das Tanzen war.

Dancing With Myself

Ich hab´s leider in der Mediathek nicht gefunden. Vielleicht läuft es ja nochmal.
Diese Doku hat mich damals inspiriert. An einer Stelle setzte dann ein Lied ein, in welches ich mich sofort verliebte.
Mir erst vor kurzem wieder eingefallen, dass ich noch die Playlist in meinem Posteingang hatte, die mir die freundliche ZDF Neo Redaktion nach einigem hin und her zuschickte und so hab ich ihn gerade wieder gefunden.
Der song erinnerte mich wieder daran, was eins mein Bestreben war. Dieses Gefühl zu meinem Lebensgefühl zu machen.